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Miles Davis Discographie - Bitches Brew
 

 

 

Das Doppelalbum „Bitches Brew“ war ein Meilenstein für den Fusionjazz und leitete eine neue Ära der Jazzgeschichte ein.

Aufgenommen im Sommer 69 in den legendären Columbia-Studios in der 52sten Straße New Yorks, veröffentlicht dann 1970 von Columbia Records, ist „Bitches Brew“ eines der ersten Jazzalben mit Rockelementen und leitete den Fusion-Jazz ein. Neben dem Woodstock-Festival wurde Miles Davis auch vom deutschen Komponisten Karlheinz Stockhausen inspiriert. Miles Davis produzierte das Album zusammen mit Teo Macero und Clive Davis.
Die erste CD besteht aus dem Track „Pharaoh's Dance“ von Joe Zawinul, der allein eine Länge von 20 Minuten hat. Dabei ist das nicht einmal der längste Song, „Bitches Brew“ selbst ist stattliche 27 Minuten lang und leitet die fünf Songs auf CD Nummer Zwei ein. Das Instrumentarium wurde um Geräte erweitet, die man vorher nur der Rockmusik zuordnete, wie der E-Gitarre, gespielt von John McLaughlin, den E-Bass und der phasenweise 3 E-Pianos.

Mit dem Werk erhielt Miles Davis zum ersten Mal die Goldene Schallplatte für mehr als 400 000 verkaufte Alben und wurde 1971 mit dem Grammy für das beste Jazz-Instrumental-Album ausgezeichnet. Carlos Santana sagte rückwirkend : „...als ob ein Jahr in New York auf 25 Minuten komprimiert würde!“

F. Kawohl

 

 

 

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