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Miles Davis Discographie - Miles & Quincy Live at Montreux
 

 

 

Während des zum Montreux Jazz Festival 1991 aufgenommen, wurde die Kollaborationsarbeit von Miles Davis und Quincy Jones im Jahr 1994 (also posthum für Miles Davis...) mit dem Grammy als Beste Darbietung eines Jazz-Großensembles ausgezeichnet. Jones war auch Co-Produzent des Festivals.
Davis hat in den letzten Jahren viel mit verschiedenen Musikstilen experimentiert, was ihm auf der einen Seite zum Teil sehr negative Kritik der Jazz-Kritiker, auf der anderen Seite aber auch viele Verkaufs- und Grammyerfolge einbrachte. Er kombinierte Jazz mit Rock, Pop, Funk oder auch Rap und entfernte sich damit sehr weit von seinen ursprünglichen Bebop und Cool Jazz Aufnahmen aus den 40er und 50er Jahren. Doch mit diesem Live-Album kehrte er überraschend zu seinen Wurzeln zurück.
Von den Einen in den Himmel gelobt, wurde es von anderen verschrien und gänzlich abgelehnt. So machte beispielsweise Hans Sterner seinem Ärger über das Album Luft, Zitat: „Dabei wurden die einst feinsinnig gestalteten Orchestrierungen auf das Niveau billigen Mainstreams verwässert. Selbst von den reichen Klangfarben in Gil Evans' eigenwilliger Instrumentierung mit Tuba sowie Bassposaune oder Waldhorn blieb nur ein fahler Abglanz. Zudem verstanden sich die Musiker der Originalsessions besser auf getupfte, scharf akzentuierte Töne. Dass Miles Davis in seinen Soli nicht mehr den Wechsel zwischen herzlicher Wärme und schneidender Kälte zustande brachte, schmerzt ganz besonders.“

Das musikalische Material stammt aus der Zusammenarbeit mit Gil Evans auf den Alben „Miles Ahead“, „Birth of the Cool“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“.Durch die große Besetzung, die sich aus der Vereinigung des Gil Evans Orchestra und der George Gruntz Concert Jazz Band ergab, bekommt die Musik orchestralen Charakter.

CM

 

Tracklist:

(A) Erstveröffentlichung auf „Birth of the Cool“, Aufnahme 1949

(B) Erstveröffentlichung auf „Miles Ahead“, Aufnahme 1957

(C) Erstveröffentlichung auf „Porgy and Bess“, Aufnahme 1958

(D) Erstveröffentlichung auf „Sketches of Spain“, Aufnahme 1959/60

1.Introduction by Claude Nobs & Quincy Jones – (1:23)

2.Boplicity – (3:40) (A)

3.Introduction to Miles Ahead Medley – (0:09)

4.Springsville – (3:34) (B)

5.Maids Of Cadiz – (3:37) (B)

6.The Duke – (4:01) (B)

7.My Ship – (4:11) (B)

8.Miles Ahead – (3:39) (B)

9.Blues For Pablo – (6:04) (B)

10.Introduction to Porgy And Bess Medley – (0:28)

11.Orgone – (4:09) ()

12.Gone, Gone, Gone – (1:48) (C)

13.Summertime – 2:54 (C)

14.Here Come De Honey Man – (3:41) (C)

15.The Pan Piper – (1:40) (D)

16.Solea – (11:44) (D)

 

QA: Wikipedia.org, milesdavis.com

 

 

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