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Jazz-Stile

Cool Jazz

 

 

 

Die Wurzeln des Cool Jazz sind im Bebop zu finden. Zum Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstand dieser Stil durch das Zusammenwirken weißer und farbiger New Yorker Musiker.
Einige Musiker fühlten sich mit Bebop zunehmend eingeschränkt. Folglich versuchte man verstärkt Struktur durch Kompositionen, aber auch Improvisationen in die Stücke einzubinden. Die meisten Interpreten hatten eine akademische Ausbildung und sahen in ihren hervorgebrachten Songs oftmals Kunstwerke, die bedeutenden Bildern von Malern in nichts nachstanden.
Das Wort „Cool“ wird im Cool Jazz nicht auf die häufig deutsche Übersetzung „kühl“ abgeleitet. Die englische Sprache, die weitaus mehr Bedeutungsinhalte verschiedener Wörter in sich trägt, behandelt den Begriff  "cool" hier im Sinne von "lässig". Häufig wird Cool Jazz deswegen auch als Gegenbewegung des Bebop bezeichnet. Langsame Tempi und weit geschwungene Melodiebögen verkörpern diesen Stil und sind daher gegenüber dem vergleichsweise schnell gespielten Bebop eher gegensätzlich. Zudem wird im Cool Jazz die Band als Ganzes vordergründig betrachtet, während beim Bebop die Soli einzelner Instrumente eine tragende Rolle zuteil kommt. Die von dem Cool Jazz ausgehende Atmosphäre, stellt eine relaxte Freimütigkeit dar, die dem Begriff vermutlich seinen Namen gab.

 

Erste Cool Jazz Aufnahmen werden in den Jahren 1949/50 von Miles Davis aufgenommen. Diese werden jedoch erst ´53 auf einem Longplayer „Birth of the Cool“ veröffentlicht.

CM

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