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Jazz-Stile

Smooth Jazz

 

 

 

Die Wurzeln des Smooth Jazz finden sich im Amerika der späten 70er-, bzw. den frühen 80er Jahren. Dieser meist instrumental gespielte Musikstil verbindet Elemente der Pop- und Jazzmusik. Wobei die Pop-Elemente den Schwerpunkt der musikalischen Ausrichtung bilden. 
Im Allgemeinen werden eingängige Harmonien und Melodien auf dem Fundament des Grooves aufgebaut. Häufig wird Smooth Jazz auch als sogenannte "Fahrstuhlmusik" bzw. Kaufhausmusik bezeichnet, da es oftmals als Hintergrundmusik in einem solchen Ambiente erklingt.
Anfangs wurde Smooth Jazz als Beautiful Music bezeichnet. Der Begriff Smooth Jazz wurde speziell für ein neues Radioformat in den USA entwickelt und wurde so für diesen Stil übernommen. Radiosender grenzten den Smooth Jazz dann jedoch weitestgehend aus, so dass es nicht mehr viel Neues darüber zu berichten gab. Das Genre verzeichnete einen tiefen Fall bezüglich der Marktabsätze. Nach der Umbenennung hat Smooth Jazz insbesondere in den USA wieder mehr an Popularität erfahren, was durch die Übertragung zahlreicher Format-Radios gefördert wurde. In Deutschland spielt u.a. das Berliner Jazz-Radio häufiger Smooth Jazz.

 

Heute ist Smooth Jazz allgegenwärtig. Er wird weitreichend als musikalische Untermalung verwendet. In Serien wie „Sex and the City“ oder „MONK“, ja sogar im Wetterbericht sind die Klänge des Smooth Jazz zu vernehmen. Auffallend ist dass der Stil vornehmlich von Frauen gespielt wird. In den letzten Jahren waren fast ausschließlich Namen wie Norah Jones, Rebekka Bakken, Katie Melua, Silje Nergaard, Viktoria Tolstoy und Solveig Slettahjell zu hören.

CM

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