| 1976 veröffentlichte
Patrick Moraz das Album „The Story of I“, dass viele
verschiedene Elemente aus unterschiedlichen Musikstilen
und Ländern in sich verband. Aufgrund dieser stilistischen Vielfältigkeit
wird es häufig als das erste „World Music Album“
bezeichnet.
Anfang der 80er Jahre wurde dann der Begriff
„Ethno Jazz“ über die Medien in den Mund der Öffentlichkeit gelegt.
Jazz kombiniert mit anderen Musikkulturen, sollte diesen
Begriff fortan prägen. Die nächsten 10 Jahre erfuhr der Ethno-Jazz einen
großen Popularitätszuwachs. Unweigerlich damit
verbunden ist der Name Peter
Gabriels. Durch die Gründung seines Labels "Real World"
und dem von ihm ins Leben gerufene WOMAD („World of
Music, Arts and Dance“) Festival, legte er ein großes
Engagement an den Tag. Youssou N'Dour aus Senegal und Nusrat
Fateh Ali Khan aus Pakistan konnten ihren
Bekanntheitsgrad in der westlichen
Welt somit steigern. Diese sogenannten „Weltmusiker“,
wie beispielsweise Ofra Haza und Mory Kante erlebten mit
ihrer Musik so durchaus Charterfolge.
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1990 entstand ein weiteres bedeutsames
Projekt mit dem Titel „One World One Voice“. Kevin
Godley und Rupert Hine produzierten ein Stück mit
über 50 verschiedenen Musikern und Bands aus aller
Welt. Dieser Song sollte Musik als Weltsprache behandeln,
zum allgemeinen
Nauturschutz aufrufen und somit ein Verständnis
in unterschiedlichsten Völkern hervorrufen. An diesem
Song beteiligten sich einige namhafte Künstler wie
z. B. Afrika Bambaataa, Mari Boine, Suzanne Vega,
David Gilmour, Bob Geldof, Lou Reed, Ryuichi Sakamoto,
Laurie Anderson, Johnny Clegg, Peter Gabriel, Clannad,
Sting und das Leningrad Symphony Orchestra. Heute
sind die Begriffe, des "Ethno-" und "World
Jazz" gängige Vokabulare für die Beschreibung
dieser Musikstile.
CM
QA:wikipedia.org, worldjazz.com
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