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Jazz-Stile

World Jazz

 

 

 

Jazz wurde in den 60er Jahren von einigen namhaften Musikern, insbesondere John Coltrane, um Klänge und Rhythmen multikultureller Herkunft erweitert. Das Grundgerüst dafür bildeten indische und afrikanische Stilrichtungen. Zehn Jahre zuvor gab es bereits erste Versuche brasilianische Klänge in die populäre Musik einzubinden.
Auch "The Beatles" und "The Rolling Stones" haben ab ´65 mit arabischen und indischen Elementen experimentiert. Der indische Sitar-Spieler Ravi Shankar hatte zu dieser Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Diese im allgemeinen als „exotisch“ bezeichnete Musik, fand zu Beginn der 60er Jahren im "US-Amerikanischen-Mainstream" ihren Platz. Jedoch wurde kein sonderlicher Wert auf Authentizität gelegt.
1976 veröffentlichte Patrick Moraz das Album „The Story of I“, dass viele verschiedene Elemente aus unterschiedlichen Musikstilen und Ländern in sich verband. Aufgrund dieser stilistischen Vielfältigkeit wird es häufig als das erste „World Music Album“ bezeichnet.

Anfang der 80er Jahre wurde dann der Begriff „Ethno Jazz“ über die Medien in den Mund der Öffentlichkeit gelegt. Jazz kombiniert mit anderen Musikkulturen, sollte diesen Begriff fortan prägen. Die nächsten 10 Jahre erfuhr der Ethno-Jazz einen großen Popularitätszuwachs. Unweigerlich damit verbunden ist der Name Peter Gabriels. Durch die Gründung seines Labels "Real World" und dem von ihm ins Leben gerufene WOMAD („World of Music, Arts and Dance“) Festival, legte er ein großes Engagement an den Tag. Youssou N'Dour aus Senegal und Nusrat Fateh Ali Khan aus Pakistan konnten ihren Bekanntheitsgrad in der westlichen Welt somit steigern. Diese sogenannten „Weltmusiker“, wie beispielsweise Ofra Haza und Mory Kante erlebten mit ihrer Musik so durchaus Charterfolge.

 

1990 entstand ein weiteres bedeutsames Projekt mit dem Titel „One World One Voice“. Kevin Godley und Rupert Hine produzierten ein Stück mit über 50 verschiedenen Musikern und Bands aus aller Welt. Dieser Song sollte Musik als Weltsprache behandeln, zum allgemeinen Nauturschutz aufrufen und somit ein Verständnis in unterschiedlichsten Völkern hervorrufen. An diesem Song beteiligten sich einige namhafte Künstler wie z. B. Afrika Bambaataa, Mari Boine, Suzanne Vega, David Gilmour, Bob Geldof, Lou Reed, Ryuichi Sakamoto, Laurie Anderson, Johnny Clegg, Peter Gabriel, Clannad, Sting und das Leningrad Symphony Orchestra. Heute sind die Begriffe, des "Ethno-" und "World Jazz" gängige Vokabulare für die Beschreibung dieser Musikstile.

CM

QA:wikipedia.org, worldjazz.com

 

 

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